Social-Media-Kanäle. Ein Überblick – Teil 2

 In Online Marketing, Social Media Marketing

Der zweite Teil unseres Überblicks enthält Infos zu Blogging-Netzwerken, wie Twitter und zu den sozialen Business- und Video-Netzwerken.

Soziale Blogging-Netzwerke

Spätestens seit Donald Trump ist die Bedeutung und Verbreitung von Blogging-Netzwerken klar geworden. Das größte dieser Plattformen ist Twitter. Registrierte Nutzer können Beiträge (Text, Bilder, Videos) teilen und anderen Usern folgen. Inhalte bzw. „Tweets“ der gefolgten Nutzer erscheinen auf der persönlichen Timeline. Twitter hat den Sprung vom rein privaten in das öffentliche Geschehen geschafft. Viele Accounts gehören Organisationen, Unternehmen, Celebrities  und Politikern.

Als Marketing-Plattform ist Twitter noch nicht so stark etabliert. Das liegt zum Teil auch an den strikten Vorgaben von Twitter selbst: ein Tweet darf maximal 140 Zeichen lang sein und schnelle Reaktionen sind gefragt. Alles in allem ein hoher Aufwand. Jedoch kann über Twitter, mit dem richtigen Content, in kurzer Zeit eine große Follower-Zahl gewonnen werden.

Ein weiterer Blogging-Dienst ist Tumblr. Im Gegensatz zu Twitter, kann dieser noch eher als klassische Blogging-Plattform angesehen werden, denn es gibt keine Einschränkung bezüglich der Textlänge. Neben Texten werden auch Bilder veröffentlicht. Insgesamt setzt sich die Zielgruppe in Deutschland mehrheitlich aus Jugendlichen und jungen Erwachsenen zusammen. In den USA nutzen einige Unternehmen diesen Kanal als Recruiting-Kanal – auch für ein internationales Publikum – und sind damit erfolgreich.

Soziale Business-Netzwerke

Ganz nach dem Motto „Trennung von Berufs- und Privatleben“, haben sich auch zwei Business-Netzwerke durchgesetzt. Xing und Linkedin fokussieren sich auf einen Austausch zwischen Geschäftspartnern, Bewerbern und Mitarbeitern. Aufgebaut sind sie wie soziale Beziehungs-Netzwerke, jedoch sind seriöse Inhalte erwünscht.

Im deutschsprachigen Raum ist Xing der Vorreiter zum Ausbau des eigenen beruflichen Netzwerkes. Ein gut gepflegtes Profil macht Headhunter und potentielle Auftraggeber aufmerksam. Xing dient sowohl zur Jobsuche als auch zur Kontaktverwaltung.

Unternehmen haben die Möglichkeit, Stellenausschreibungen kostenpflichtig zu veröffentlichen oder geeignete Kandidaten aktiv zu suchen. Außerdem können sie ihre eigene Seite und Gruppe erstellen, in der Mitarbeiter oder Interessenten sich austauschen und informieren können.

Linkedin ist weltweit das größte Business-Netzwerk. Es beschäftigt sich mit drei Themenbereichen: Ausbau des eigenen Netzwerkes, Unterstützung bei Weiterbildungen und Neuorientierung und dem internen Nachrichtendienst, mit welchem Mitglieder untereinander Wissen austauschen können.

Für wen Xing oder Linkedin besser geeignet ist, hängt von der individuellen Ausrichtung ab. Auch für Unternehmen.

Xing ist im deutschsprachigen Raum häufiger vertreten und ist besonders für kleine und mittelständische Unternehmen passend. Große Unternehmen mit internationaler Ausrichtung sollten definitiv (zusätzlich) bei Linkedin vertreten sein.

Soziale Video-Netzwerke

Auch Video-Plattformen können Sie dazu nutzen, Ihr Unternehmen und Ihr Angebot zu präsentieren. Der größte Kanal dafür ist Youtube.

Die Google-Tochter hat mehr als eine Milliarde Nutzer und täglich werden Videos mit einer Gesamtdauer von mehreren hundert Millionen Stunden angesehen. Sie sehen: die Konkurrenz ist groß. Umso wichtiger ist, dass die Qualität stimmt. Mit halbherzigen oder Amateur-Videos werden Sie mehr Kritik ernten als positives Feedback und Erfolg.

Als Unternehmer haben Sie die Möglichkeit, einen eigenen Youtube-Kanal zu erstellen, auf welchem Sie Videos hochladen oder Sie verbreiten Inhalte via Influencer-Marketing. Das bedeutet, Sie kooperieren mit Youtubern, die für Ihre Zielgruppe relevant sind.

Ein weiteres Video-Netzwerk ist Vimeo. Im Fokus stehen hier technische und ästhetisch hochwertige, selbstproduzierte Videos. Diese werden von der Community kommentiert. Unternehmen, die diese Plattform zu werblichen Zwecken nutzen wollen, müssen eine Mitgliedschaft abschließen. Hat Ihre Zielgruppe künstlerischen und kreativen Anspruch, kann sich das Image und die Kundenbindung durch solche Videos stark erhöhen und sich eine Mitgliedschaft bei Vimeo lohnen.

Fassen wir zusammen:

Das A&O beim Social-Media-Marketing ist, sich auf die Kanäle zu konzentrieren, mit denen Ihre Zielgruppe arbeitet. Grundsätzlich gilt, dass Sie sich auf jeder Plattform Ihre Zielgruppe bzw. Follower erst einmal erarbeiten müssen. Dies gelingt nur, indem Sie für die Zielgruppe relevante Inhalte veröffentlichen, die diese Teilen und Kommentieren. Sie sollten immer authentisch auftreten und Ihrer Marke ein Gesicht verleihen. Nur so gewinnen Sie das Vertrauen der User.

Sie wollen eine Social-Media-Kampagne starten und brauchen Hilfe bei der Auswahl geeigneter Kanäle? Kein Problem! Sprechen Sie uns an. Wir beraten und unterstützen Sie gerne.

Teil 1 verpasst? Hier erfahren Sie mehr zu sozialen Beziehungs-Netzwerken, wie Facebook und Bilder-Netzwerken, wie Snapchat und wie Sie diese für Ihr Social-Media-Marketing nutzen können.

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